Biografie

Die 1995 geborene Mezzosopranistin Sarah Romberger studiert im Konzertexamen Gesang an der Hochschule für Musik in Detmold bei Prof. Gerhild Romberger. Zuvor schloss sie ebendort den Master Liedgestaltung bei Prof. Manuel Lange ab.

Ihre stimmliche Bandbreite ermöglicht es ihr sowohl als Altistin in Oratorien als auch als lyrischer bzw. Koloratur-Mezzosopran im Opernfach zu überzeugen. „Sarah Romberger meisterte beeindruckende Kantilenen mit viel Stimmglanz. Sie ließ ihre Rolle lyrisch-emotional aufblühen und überzeugte im dramatisch kecken Gestus“.

2020 debütierte sie am Vorarlberger Theater in Bregenz als Annio in Mozarts „La clemenza di Tito“. Außerdem stand sie bereits als Zanetto in Pietro Mascagnis gleichnamiger Oper, als Isolier in Gioachino Rossinis „Le Comte Ory“ und als Öffentliche Meinung in Jacques Offenbachs „Orpheus in der Unterwelt“ auf der Bühne des Detmolder Landestheaters. Im Konzertfach reicht ihr Repertoire von sämtlichen Oratorien Bachs bis hin zu Mozarts „c-Moll-Messe“, Liszt „Christus“, Rossini „Petit messe solennelle“ u.v.m.

Sarah Romberger sang u.a. mit der NDR Radiophilharmonie, dem WDR Rundfunkchor und der Nordwestdeutschen Philharmonie und arbeitete u.a. mit Jos van Veldhoven, Andrew Manze und Cristoph Poppen. 2018 war sie Stipendiatin des Richard-Wagner-Verbands.

Die kommende Saison 22/23 führt sie u.a. zur deutschen Radiophilharmonie, mit der Matthäuspassion nach Luzern, mit der Johannes-Passion zu den Stuttgarter Hymnus Chorknaben und sie wird mit Mahlers 2. Sinfonie debütieren.

Mit großer Leidenschaft gestaltete sie außerdem bereits diverse Liederabendprogramme. 2017 erreichte sie den 2. Preis im Interpretationswettbewerb Lied-Duo des Alumnivereins der HfM Detmold und gründete 2018 gemeinsam mit ihrem Bruder Daniel Romberger (Klarinette) und dem Pianisten Fil Liotis das Kammermusikensemble tRiaLog, mit dem sie u.a. 2018 beim Weingartner Festival für Junge Künstler auftrat.

Seit frühester Kindheit sang sie begeistert in diversen Jugendchören und erhielt mit fünf Jahren ihren ersten Klavierunterricht. Zusätzlich begann sie 2010 mit dem Fagottspiel und studierte zunächst als Jungstudentin, später im Vollstudium bei Prof. Tobias Pelkner. Zahlreiche Kammermusik- und Orchesterprojekte auch als Fagott- und Klaviersolistin ergänzen ihre musikalische Erfahrung.